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Article

Publication Date

2005

Published In

Psychologie Und Gesellschaftskritik

Abstract

Postmodernes Denken formuliert wichtige Einwände gegenüber Vorstellungen von individuellem Wissen, Objektivität und Wahrheit. Statt ihrer wird die gemeinschaftliche (communal) Konstruktion von Wissen betont, liegt der Schwerpunkt auf Objektivität als einer intersubjektiven (relational) Errungenschaft und auf Sprache als einem pragmatischen Medium, das lokale Wahrheiten hervorbringt. Diese Entwicklungen bedeuten nicht notwendigerweise das Ende wissenschaftlicher Psychologie. Vielmehr laden sie dazu ein, eine Reihe neuer Fragen in Hinblick auf die Möglichkeiten traditioneller Forschung und ihrer Bedeutung im kulturellen Leben zu stellen. Wichtiger noch: Eine solche Kritik eröffnet neuartige, theoretisch, methodologisch und praktisch bedeutsame Perspektiven. Anzeichen einer solchen Ausrichtung häufen sich, was zeigt, dass grundlegende Veränderungen der Disziplin möglich sind.' (Autorenreferat)

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